Abrissbeschluss fürs Freizeitzentrum

GRÜNE kritisieren „Machtpolitik“ statt echter Bürgerbeteiligung.

Trotz monatelanger Beteiligungsprozesse beschloss die ÖVP-Mehrheit im Gemeinderat am 11. Dezember den Abriss des Schwimmbeckens im Freizeitzentrum Schönberg. Die GRÜNEN kritisieren die Entscheidung als intransparent und undemokratisch – ein Symbol machtpolitischer Willkür.

„Die ÖVP zerstört eine der letzten öffentlichen Begegnungsstätten ohne Zukunftskonzept und echte Mitsprache“, so ein Sprecher der GRÜNEN.

Bürger:innen brachten Ideen ein, doch bei der finalen Präsentation wurden Fragen unterdrückt. Die Liste der Interessierten für eine Weiterentwicklung „ging verloren“; stattdessen präsentierte der Bürgermeister eine neue, ÖVP-dominierte Runde – ohne öffentliche Einbindung.

GRÜNE-Anträge auf Vertagung wurden im Gemeinderat blockiert, obwohl kein Nutzungskonzept vorliegt und Preisprüfungen fehlen. Die ÖVP ignoriere demokratische Prinzipien und drücke Entscheidungen ohne Faktenlage durch.

Der Verfall des Bads sei politisch verursacht: Die ÖVP habe Investitionen über Jahrzehnte verweigert und nutze nun den schlechten Zustand als Abrissgrund. Sanierungsvorschläge und Kooperationsangebote wurden ignoriert.

Die GRÜNEN fordern einen sofortigen Stopp der Abrissarbeiten, eine transparente Diskussion und eine breit aufgestellte Interessensgruppe.

„Schönberg braucht ehrliche Politik – keine Hinterzimmer-Entscheidungen.“